Dienstag, 14. Oktober 2008

E-Books: Ideal für Anthologien

Eine interessante Entwicklung beschreibt der Artikel Campaign Articles From Newsweek Become E-Books for Amazon Kindle in der New York Times: E-Books bieten ein einfache Möglichkeit, aus bereits vorhandenen Zeitschriftenartikeln "Themenbücher" zu machen. Wie jetzt geschehen mit Material aus der Zeitschrift "Newsweek", aus dem "Porträts" der (Vize)Präsidentschaftskandidaten zusammengestellt wurden.

Hier der entscheidende Satz aus dem New York Times-Beitrag:
Turning this kind of collection into books is an old idea; what is new is to do it with such minimal production and distribution costs that even the most limited sales could be profitable.
So ist es. Weil keine Material-, Transport- und sonstigen Verteilungskosten entstehen, rechnen sich auch schon kleinere Verkaufsmengen. Die einizige Inverstition ist die Arbeitszeit, die erforderlich ist, um die Artikel zusammenzustellen, gegebenenfalls zu aktualisieren und evtl. mit einem "Editorial" und/oder verbindenden Texten zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Was dem Erfolg solcher Text-(Zweit)Verwertungsformen entgegenstehen könnte: der (noch recht hohe) Preis der E-Book-Lesegräte und die Frage, ob gut sie gut genug zu handhaben sind, um Büchern und Zeitschriften Konkurrenz machen zu können.