Montag, 4. Januar 2016

Ein gutes Mittel, um produktiver zu werden: Die Done-Liste


http://www.amazon.de/Schluss-mit-Schreibblockaden-erprobte-Methoden-ebook/dp/B00UCGD94G/ref=as_sl_pc_tf_mfw?&linkCode=wey&tag=ingrglomjoura-21

Dieser Post enthält eine leicht abgewandelte Version eines Kapitels aus meinem Buch Schluss mit Schreibblockaden 2: Noch mehr erprobte Methoden.

In einem früheren Beitrag habe ich eine Methode beschrieben, die bei mir nicht besonders gut funktioniert, wenn es darum geht, Schreibwiderstände zu überwinden und meine Produktivität zu erhöhen: „Unterbrich die Kette nicht“.

Kürzlich habe ich etwas entdeckt, das in dieselbe Richtung geht, jedoch weniger rigide ist: Die Done-Liste.

Sie ist eine Verwandte der To-Do-Liste, aber viel angenehmer und motivierender.

To-Do-Listen, so mein Eindruck, schüchtern ein, denn jeden Abend führen sie uns das eigene Versagen vor Augen, nämlich all die Dinge, die wir doch wieder nicht erledigt haben.

Wie viel freundlicher ist da die Done-Liste: Jeden Tag trägt man ein, was man alles geschafft hat, und staunt und freut sich.

Dieser Trick eignet sich, um in vielen verschiedenen Bereichen produktiver zu werden. Doch hier geht es ums Schreiben. Deshalb berichte ich kurz über meine eigenen Erfahrungen.

Ich verwende seit Anfang des Jahres (2015) eine Done-Liste und schon in den ersten Monaten konnte ich beobachten, dass sie sehr motivierend wirkt, sprich: Ich zögerte weniger, mit dem Schreiben zu beginnen, und produzierte mehr.

Ich notiere zweimal am Tag, was ich geschrieben habe und, wenn es passt, auch wie viel. Oder was ich sonst erledigt habe. Weil das so ein gutes Gefühl erzeugt, sage ich mir oft: „Komm, an diesem Buchprojekt kannst du auch noch ein wenig arbeiten.“ Nur damit ich es auch noch in die Done-Liste aufnehmen kann und sie noch mehr Punkte enthält. Ich kennzeichne auch, ob es Vormittag oder Nachmittag war, und möchte auswerten, wann ich besonders produktiv bin (morgens, abends, an welchen Tagen?*).

Sie können auch wie Joanna Penn einen Kalender benutzen und der Kettenidee das Drohende, Zwanghafte nehmen, indem Sie in einer schönen Farbe die Tage markieren, an denen Sie ein Schreibziel erreicht haben. Zum Beispiel jeden Tag, an dem Sie 1000 Wörter oder mehr produziert haben. Am Ende jedes Monats notiert Penn außerdem auf dem Kalender die gesamte Wortzahl. Sie hat also die Perspektive gewechselt: Sie freut sich über die erfolgreichen Tage und Monate und lässt sich durch das beflügeln, was sie vollbracht hat.

Ich gehe ähnlich wie Penn vor. Zwar mit anderen Mitteln (einer einfachen Word-Datei für meine Done-Liste) , aber von der Haltung her vergleichbar.

Ich bin einfach ein positiver Mensch ;-) Ich reagiere eher auf Lob und Aufmunterung. Drohungen (Unterbrich die Kette nicht!) und Einschüchterungsversuche, kurz alles, was auf Zwang hinausläuft, machen mich widerspenstig.

Oder anders ausgedrückt: Mich motivieren flexible Ansätze mehr als rigide. Das erste Ergebnis zeigt meine Bilanz für 2015, mit der ich sehr zufrieden bin.

Falls es Sie interessiert: Mehr zum Thema dieses Posts finden Sie in dem Artikel: Why To-Do Lists Don’t Work and Done Lists Do.

*Das habe ich nun doch (noch?) nicht gemacht, weil ich zumindest auf den ersten Blick keine klaren Tendenzen erkennen kann.

Noch mehr Tipps finden Sie in "Schluss mit Schreibblockaden 2":


Und natürlich in Band 1:


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