Dienstag, 29. Dezember 2015

Einige Gedanken zu Spannung in Thrillern oder warum ich gerne Bücher von David Baldacci lese

Ich habe in diesem Jahr einige Krimis von David Baldacci gelesen, und zwar aus seiner King-and-Maxwell-Reihe (der Link führt zur deutschen Ausgabe des ersten Bands). Dabei kam mir folgende Erkenntnis:

Es gibt Autoren, die besser Charaktere zeichnen können. Es gibt andere Autoren, die geschliffener formulieren. Was Baldaccis Krimis so attraktiv macht (und für mich als Thrillerautorin so interessant), lässt sich in drei Worte fassen: Sie sind spannend.

Wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass die Spannung nicht oder nicht so sehr durch die Frage nach dem Täter entsteht und ebenso wenig aus der Frage, wie alles ausgeht.

Was mich zumindest immer weiterblättern lässt (oder weiterklicken auf meinem Kindle) und mir Stunden wertvollen Schlafes raubt (Nur noch ein Kapitel!), ist die brennende Neugier zu erfahren, wie alles zusammenhängt. Wie stehen die Figuren zueinander in Beziehung? Welche Geheimnisse aus der Vergangenheit können das Geschehen und die Motive erklären?

Es geht in Baldaccis Büchern nicht um mystische Gegenstände oder Waffen, die die Welt zu vernichten drohen, sondern um menschliche Verstrickungen.

Als Kind habe ich jede Menge Karl-May-Bücher verschlungen. Die mit Abstand Liebsten waren mir die beiden Old-Surehand-Bände. An die Handlung kann ich mich längst nicht mehr erinnern, dafür jedoch umso besser daran, dass ich es ungeheuer spannend fand zu entdecken, wer in Wirklichkeit wer war und wer mit wem wie verwandt. Diese Verwicklungen haben mich mehr fasziniert als irgendwelche Schießereien oder Todesgefahren, in die die Helden gerieten.

Heute versuche ich selbst in meine Thriller ähnliche Elemente einzubauen. Ob mir das gelingt, müssen die Leser entscheiden:




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