Montag, 7. September 2015

Was ich mit meinen Workshops und Schreibratgebern erreichen möchte

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog schon einmal darüber geschrieben Was meine Schreibworkshops auszeichnet und was mir wichtig ist.

Weil ich im Moment gerade dabei bin, Ankündigungen für Workshops zu verfassen, die im nächsten Jahr an der Uni Köln stattfinden sollen, mache ich mir Gedanken über ein ähnliches Thema, nämlich die Ziele, die ich mit meinen Kursen verfolge und mit denjenigen meiner Ratgeber, in denen es um verständliches Schreiben geht.

Hier also ein neues Mission Statement, das aus diesen Überlegungen entstanden ist:
Meine Workshops zielen darauf ab, dass die Teilnehmer nicht länger ratlos vor ihren Texten stehen, weil "irgendetwas nicht stimmt" oder weil sie die Rückmeldung bekommen haben, dass das, was sie geschrieben haben, schwer lesbar und unverständlich ist.

Ich zeige, wie man Texte anhand bestimmter Kriterien analysieren kann, Probleme erkennt, die die Lesbarkeit beeinträchtigen, und wie man diese behebt. Dabei geht es zum Beispiel um die Wortwahl, die Konstruktion von Sätzen oder darum, wie man Absätze leserfreundlich gestaltet. Ich erkläre meist eine Reihe von Lösungsmöglichkeiten, so dass den Teilnehmern nach dem Kurs sozusagen ein ganzer Koffer mit Schreibwerkzeugen zur Verfügung steht.

Dazu gehören außerdem Checklisten mit den besprochenen Kriterien, die von da ab dabei helfen können, Schwachstellen in den eigenen Texten aufzuspüren und etwas dagegen zu unternehmen.

In alles, was ich lehre, sei es in Workshops, sei es in Büchern, fließt meine langjährige Erfahrung als Journalistin, Autorin und Schreibdozentin ein. Getreu dem Motto meiner Schreibratgeber: Aus der Praxis für die Praxis.
Zum Thema Checklisten siehe übrigens diese hier im Blog.