Freitag, 4. September 2015

Spotify weiß (jetzt), wie wichtig klare Sprache ist

Als der Musikstreamingdienst Spotify neulich seine Datenschutzrichtlinie änderte, sorgte das für eine Menge Aufruhr, weil Nutzer befürchteten, dass Spotify sich das Recht nehmen wollte, ungefragt und pauschal auf Fotos, Kontakte usw. zuzugreifen. Vermutlich haben eine Menge Menschen darüber nachgedacht, dann llieber auf Spotify zu verzichten.

Jetzt gibt es eine neue Richtlinie, in klarer, weniger juristisch geprägter Sprache.
Spotify is overhauling its privacy policy today with plainer language that should be readable to the average human — not just lawyers.
Das schreibt z. B. The Verge zu Beginn des Artikels Spotify updates privacy policy with clearer language after backlash.

Hätten sie doch nur meine Ratgeber gelesen ;-)





Oder, da sie ja vor allem auf Englisch schreiben, hätten sie den Kurs besuchen sollen, den ich an der Uni Köln unterrichte: How to write clearly (auch nächstes Jahr wieder) :-)