Mittwoch, 3. Juni 2015

Die Schreibangst überwinden: Überarbeiten Sie, was Sie bereits geschrieben haben

Wie bitte? Habe ich nicht in diesem Blog empfohlen, die beiden Schreibphasen zu trennen und die erste Fassung zu beenden, bevor man sich ans Redigieren macht? Fordere ich in meinem neuen Buch nicht dasselbe für die drei Schreibphasen?

Stimmt. Ich habe aber auch im ersten Kapitel des Büchleins festgestellt: „Nicht jedes Mittel passt in jeder Lebens- und Schreibsituation.“

Nun zu meinem Rat: Manchmal kann es hilfreich sein, sozusagen Anlauf zu nehmen, indem man den bereits vorhandenen Anfang einer Geschichte liest und korrigiert. Das gilt speziell für größere Projekte (wie einen Roman), an denen man einige Zeit nicht gearbeitet hat. Durch das Lesen des schon Geschriebenen versetzt man sich wieder in die Welt und das Geschehen der Geschichte hinein.

So habe ich es zum Beispiel bei meinem zweiten Thriller gemacht, um den Einstieg in ein regelmäßiges Schreiben zu finden. Ja, in einer idealen Welt würde ich die Kette gar nicht unterbrechen, aber in der Realität werden wir manchmal krank, müssen unsere Brötchen mit anderen, zeitraubenden und anstrengenden Tätigkeiten verdienen oder sind faul und lustlos und verlieren so den Anschluss.

Wenn Sie also ein angefangenes Manuskript in einer realen oder virtuellen Schublade liegen haben, kann diese Methode Ihnen vielleicht helfen, es zu vollenden.

Bei diesem Post handelt es sich um ein leicht abgeändertes Kapitel aus meinem neuen Buch Schluss mit Schreibblockaden 2:



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