Dienstag, 30. Juni 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (13)

Ein neuer Dienstag, ein neues Beispiel:



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Freitag, 26. Juni 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (12)

Noch schnell vorm Wochenende den Schreibstil verbessern. Zum Beispiel so:


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Mittwoch, 24. Juni 2015

Besser leben und schreiben mit John August

Kürzlich fand ich folgende Empfehlung (jawohl, bei Twitter):
In life, you're more likely to value the things you did (verbs) than the lovely things you saw (adjectives + nouns). On their deathbed, no one talks about the Mona Lisa. They talk about getting lost in Paris and the adventure they had that day.
Geschrieben hat das der Drehbuch-Autor John August (Filmographie bei IMDB). Er liefert damit eine schöne Begründung, warum Verben anderen Wortarten wie Substantiven und Adjektiven vorzuziehen sind.

Über dieses Thema schreibe ich auch in meinen Ratgebern an verschiedenen Stellen sowie zum Beispiel in diesen Blogposts:

Besser schreiben: Die Streichung von -ung

und

Oft überflüssig: Adjektive und Adverbien

und in gewisser Weise auch hier (unter 2., allerdings geht es dort um Adverbien)

Wortwiederholungen: Sehen Sie die Dinge nicht zu eng.

Starke Verben sind ein Segen für Autoren und Leser. John August nennt einen guten Grund, warum das so ist.
 

Dienstag, 23. Juni 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (11)

Heute folgt, wie versprochen, Teil 2 dieser Lektion. Der erste Teil erschien am vergangenen Freitag.





Hier noch einmal beide Teile in einer Vorher-Nachher-Darstellung zusammengefasst:



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Freitag, 19. Juni 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (10)

Die Mini-Lektion zum Wochenende:


Heute mal ein Zwei-Teiler. Am nächsten Dienstag geht's weiter.

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Mittwoch, 17. Juni 2015

Die ungewöhnliche Methode, mit der Dean Koontz Writer's Block bekämpft

Ich empfehle, wie auch andere Schreibexperten, das Überarbeiten des Textes vom eigentlichen Schreiben mehr oder weniger strikt zu trennen, weil die Suche nach Fehlern und Mängeln Ängste verstärken und die Kreativität hemmen kann. Wenn man sich ständig sozusagen selbst kritisiert, kann dies die Freude am Schreiben nehmen.

Eine Situation, in der ich meinen eigenen Rat ignoriere, habe ich vor Kurzem in diesem Post beschrieben: Die Schreibangst überwinden: Überarbeiten Sie, was Sie bereits geschrieben haben.

Und dann gibt es einen Schriftsteller, der seine Selbstzweifel sogar als gesund betrachtet, und auf diese reagiert, indem er jede Seite zig Mal redigiert, bevor er mit dem Schreiben fortfährt. Dieser Mann ist der amerikanische Bestseller-Autor Dean Koontz. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:
I revise every page of a novel twenty or thirty times, whatever it takes, before moving on to the next page. This line-by-line immersion focuses me intently on language, character, and theme. I began this ceaseless polishing out of self-doubt, as a way of preventing self-doubt from turning into writer’s block: by doing something with the unsatisfactory page, I wasn’t just sitting there brooding about it. I have more self-doubt than any writer I know, which seems healthy to me, and now this method of working, this line-by-line immersion, no longer seems arduous; instead, it delights me. While my conscious mind is on the micro world of a single page, my unconscious is always working on the macro world of the entire novel.
Dean Koontz ist der erste und einzige Vielschreiber, bei dem ich diese Vorgehensweise gefunden habe. Ich denke, aus seinem Beispiel kann man vor allem Eines lernen: Jede und jeder muss selbst herausfinden, was beim eigenen Schreiben und in der jeweiligen Situation am besten funktioniert.

Wie ich Schreibblockaden vermeide, lesen Sie hier: Schluss mit Schreibblockaden - 12 erprobte Methoden und hier: Schluss mit Schreibblockaden 2: Noch mehr erprobte Methoden.

Entdeckt habe ich die oben zitierte Passage im Q&A-Bereich der Website von Dean Koontz. Wenn man sich die lange Liste seiner Bücher so ansieht, scheint diese Methode für ihn genau die richtige zu sein.


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Dienstag, 16. Juni 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (9)

Ein neuer Dienstag, ein neues Beispiel:




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Samstag, 13. Juni 2015

Ganz einfach besser schreiben – Meine Mini-Lektionen für Schüler und andere

Gerade kam mir die Idee, dass sich meine Mini-Schreiblektionen auch wunderbar für Schüler beziehungsweise für den Unterricht (und dort zum selbstständigen Lernen?) eignen. Wie ich darauf komme?

Nun, jede Lektion besteht aus drei Fotos:

1. dem Beispielsatz,

2. dem Beispielsatz, in dem das Problem rot markiert ist,

3. dem Beispielsatz, in dem das Problem behoben ist.

Diese Fotos poste ich hier, bei Google+ und bei Facebook. (Nachtrag: Ab Lektion 51 gibt es keine Fotos mehr, sondern nur noch schlichte Blogposts.)

Und wie mir gerade klar wurde, lassen sich diese Fotos natürlich auch wie Karteikarten einsetzen. Nehmen wir die Lektion von gestern.

Karte Nr. 1


Hier wäre die Aufgabe, das Problem zu finden. Worum es sich dabei handelt, verrät der Hinweis "Heute: Manches lässt sich nicht steigern".

Karte Nr. 2 verrät die Lösung


und stellt gleichzeitig die neue Aufgabe, den Satz zu verbessern.

Karte Nr. 3 zeigt die Lösung dieser zweiten Aufgabe:


Das kann man als Slideshow darstellen. Oder sich ausdrucken und jeweils auf die Vorder- und Rückseite von Karteikarten kleben ("old school") . Acht Sätze gibt es schon und jede Woche kommen zwei weitere hinzu.

Ja, die Aufgaben und Sätze sind schlicht. Aber das ist auch meine Absicht, damit man alles sofort versteht und, so hoffe ich, sich die jeweiligen Regeln ohne viel Theorie intuitiv einprägen. Hin und wieder gibt es auch "Zweiteiler", die nacheinander zwei Probleme identifzieren und beheben.*

Die erste Aufgabe ließe sich erschweren, indem man den Hinweis entfernt, so dass auch die Art des Problems zu benennen wäre.

Kurz: Wer für den Schulunterricht oder zum privaten Lernen die Fotos meiner Reihe Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch kopieren möchte, darf dies gerne tun, unter zwei Bedingungen:

1. Mein Name, also der Copyright-Hinweis © Ingrid Glomp , muss erhalten bleiben. (Ergänzung vom 14.11.2016) Die neueren Mini-Lektionen gibt es nicht mehr in Form von Fotos, sondern als einfache Blogposts. Auch diese dürfen Sie verwenden - unter der Bedingung, dass Sie mich als die Autorin (also Urheberin) nennen.

2. Erlaubt ist nur die nichtkommerzielle Nutzung. Geld mit meinen Mini-Lektionen zu verdienen ist also nicht erlaubt. (Wer das möchte, muss mich fragen. Vielleicht werden wir uns ja einig.)

Wenn aber Schüler, Lehrer oder andere meine Beispiele verwenden möchten: gerne, nur zu :-)

PS: Wenn man die einzelnen Fotos anklickt und sich so anschaut, sehen sie nicht mehr so verschwommen aus.

*Die, die es gern komplexer hätten, sollten sich meine Bücher zulegen ;-)

Freitag, 12. Juni 2015

Mittwoch, 10. Juni 2015

Georges Simenon hat gesagt ...

Ich habe seit vielen Jahren nichts mehr von Georges Simenon gelesen. Früher jedoch habe ich speziell seine Maigret-Krimis geliebt.

Und wie lange hat Simenon an einem solchen, zugegeben eher kurzen Roman geschrieben? Circa zwei Wochen alles in allem, wenn ich das, was er in diesem Interview aus dem Jahr 1955 gesagt hat, richtig verstehe.

Weil seine Romane relativ kurz und nicht übertrieben komplex sind, eignen sie sich vielleicht besonders gut zum Verfilmen.

Zwei Aspekte, über die er gegen Ende des Interviews gesprochen hat, kann ich besonders gut nachvollziehen.

Erstens befürwortet er eine möglichst einfache, konkrete Sprache (wie ich, zum Beispiel in diesem Blog, allerdings beziehe ich mich meist auf Sachtexte):
an apple by Cézanne has weight. And it has juice, everything, with just three strokes. I tried to give to my words just the weight that a stroke of Cézanne’s gave to an apple. That is why most of the time I use concrete words. I try to avoid abstract words, or poetical words, you know, like “crepuscule,” for example. It is very nice, but it gives nothing. Do you understand? To avoid every stroke which does not give something to this third dimension.
Zweitens spricht er über seine Charaktere,  in denen viele Leser sich wiederfinden:
My characters—I would like to have them heavier, more three-dimensional. And I would like to make a man so that everybody, looking at him, would find his own problems in this man. That’s why I spoke about poetry, because this goal looks more like a poet’s goal than the goal of a novelist. My characters have a profession, have characteristics; you know their age, their family situation, and everything. But I try to make each one of those characters heavy, like a statue, and to be the brother of everybody in the world. And what makes me happy is the letters I get. They never speak about my beautiful style; they are the letters a man would write to his doctor or his psychoanalyst. They say, “You are one who understands me. So many times I find myself in your novels.” Then there are pages of their confidences; and they are not crazy people. There are crazy people too, of course; but many are on the contrary people who—even important people. I am surprised.
Wer jetzt Lust bekommen hat auf die Romane von Simenon: Auf Deutsch sind sie bei Diogenes erschienen. Zum Beispiel ein Sammelband mit Sämtlichen Maigret-Geschichten.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Die Schreibangst überwinden: Überarbeiten Sie, was Sie bereits geschrieben haben

Wie bitte? Habe ich nicht in diesem Blog empfohlen, die beiden Schreibphasen zu trennen und die erste Fassung zu beenden, bevor man sich ans Redigieren macht? Fordere ich in meinem neuen Buch nicht dasselbe für die drei Schreibphasen?

Stimmt. Ich habe aber auch im ersten Kapitel des Büchleins festgestellt: „Nicht jedes Mittel passt in jeder Lebens- und Schreibsituation.“

Nun zu meinem Rat: Manchmal kann es hilfreich sein, sozusagen Anlauf zu nehmen, indem man den bereits vorhandenen Anfang einer Geschichte liest und korrigiert. Das gilt speziell für größere Projekte (wie einen Roman), an denen man einige Zeit nicht gearbeitet hat. Durch das Lesen des schon Geschriebenen versetzt man sich wieder in die Welt und das Geschehen der Geschichte hinein.

So habe ich es zum Beispiel bei meinem zweiten Thriller gemacht, um den Einstieg in ein regelmäßiges Schreiben zu finden. Ja, in einer idealen Welt würde ich die Kette gar nicht unterbrechen, aber in der Realität werden wir manchmal krank, müssen unsere Brötchen mit anderen, zeitraubenden und anstrengenden Tätigkeiten verdienen oder sind faul und lustlos und verlieren so den Anschluss.

Wenn Sie also ein angefangenes Manuskript in einer realen oder virtuellen Schublade liegen haben, kann diese Methode Ihnen vielleicht helfen, es zu vollenden.

Bei diesem Post handelt es sich um ein leicht abgeändertes Kapitel aus meinem neuen Buch Schluss mit Schreibblockaden 2:



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