Freitag, 20. März 2015

Was tun bei Schreibblockaden? Gehen Sie spazieren

Bei diesem Post handelt es sich um ein leicht abgeändertes Kapitel aus meinem neuen Buch Schluss mit Schreibblockaden 2.

Wenn gezieltes Nachdenken Sie nicht weiterbringt, rate ich zu einer zwangloseren Variante: Beschäftigen Sie sich mit etwas anderem, das keine Denkarbeit erfordert, und überlassen Sie Ihr Gehirn sich selbst.

Was bei mir gut funktioniert: Spazierengehen, Kochen und – am allerbesten – Zähneputzen oder Duschen. Bestimmt haben Sie das auch schon erlebt, dass einem bei solchen Tätigkeiten oft ganz hervorragende Ideen kommen.

Auch hier ist bereit sein alles. Das heißt, Sie sollten darauf achten, dass Sie das, was Ihnen eingefallen ist, zügig festhalten können. Entweder old school, wie ich, mittels Papier und Kugelschreiber oder schriftlich oder per Diktat auf Ihrem Smartphone oder was auch immer Sie bevorzugen.

Die englische Schriftstellerin Hilary Mantel sagt: „Wenn Sie feststecken, verlassen Sie Ihren Schreibtisch.“ Außer spazieren zu gehen empfiehlt sie, ein Bad zu nehmen, zu schlafen, einen Pie zu backen, zu malen oder Musik zu hören, zu meditieren oder Sport zu treiben.

Sport hilft auch Sara Shepard, die Bücher wie am Fließband schreibt und die ich bereits in einem früheren Post erwähnt habe, und zwar in Trennen Sie die drei Schreibphasen.
The other thing that I do, too, is if something isn't quite making sense to me, or if I've written a chapter and I know it's not good, I don't continue to sit at my desk. For example, I'm a big runner; I like to run five, six miles every day. So I will go running, and lately I consider it part of the process, because while I'm running I actually get ideas. I don't even really do it for fitness anymore. 
Sara Shepard joggt also und hat dabei jede Menge Einfälle. Sie verlässt sich inzwischen so sehr auf diese Methode, dass sie Teil ihres Schreibprozesses geworden ist.

Wenn Sie feststecken, wenn Ihnen die Ideen ausgehen, ist es Zeit, sich vom Schreibtisch zu entfernen. Tun Sie etwas, das wenig Aufmerksamkeit erfordert und Ihrem Gehirn „Spielraum“ lässt. Jedoch nichts, bei dem Sie sich auf Sprache konzentrieren müssen, wie fernsehen, Radiosendungen mit Wortbeiträgen hören oder telefonieren.

Ich verdanke dieser Methode jede Menge gute Ideen, sowohl für meine Artikel über Wissenschaftsthemen als auch für meine Schreibratgeber und Krimis.

Wer neugierig ist, welche Tipps gegen Schreibhemmungen mein neues Buch Schluss mit Schreibblockaden 2 sonst noch so enthält, sollte sich einfach die Leseprobe (mit dem Inhaltsverzeichnis) herunterladen. Oder das Buch gleich für wenig Geld kaufen ;-) 


Ich habe dieses Buch unter anderem geschrieben, weil Leser den ersten Band ausgesprochen nützlich finden (wenn ich den Rezensionen glauben darf) und weil ich inzwischen noch mehr Ideen und Tipps entwickelt und/oder erprobt habe. Falls Sie es noch nicht kennen, hier ist das erste Buch:



Für alle, die immer gut -- und oft als Erste -- informiert sein möchten, wenn es um meine Ratgeber, Schreibtipps usw. geht, hier noch ein Tipp:

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