Freitag, 8. August 2014

Noch ein Vorteil des Selbstveröffentlichens

Ich miste gerade alte Aktenordner aus. Manche davon enthalten Anleitungen dazu, wie man Exposees und Anschreiben verfasst, um seine Ideen Agenturen, Verlagen u. A. (etwa bei einem Drehbuch) schmackhaft zu machen.

Damit,
- diese Regeln zu lernen
und
- Exposees in kürzerer oder längerer Form (je nachdem, was gewünscht ist) immer wieder umzuformulieren ebenso wie die entsprechenden Anschreiben,
kann man eine Menge Zeit vertun.

Denken Sie nur an die 40 oder 100 Absagen, die manche berühmte Schriftsteller und Schriftstellerinnen angeblich kassiert haben. Dass dadurch auch Jahre und Jahrzehnte ins Land gehen können, bis ein Text seine Leser findet und umgekehrt, sei nur am Rande erwähnt.

Als Indie dagegen mache ich vor dem Schreiben nur einen Plan, der mir helfen soll, mich zu orientieren. Der muss nicht gut aussehen oder auf den Punkt formuliert sein. Manche planen gar nichts, manche, wie ich einiges, manche sehr ausführlich. Aber immer auf eine Art, wie sie für uns nützlich ist. Erscheint das Buch, dann entwerfen wir dazu noch eine kurze Beschreibung, damit zukünftige Leser wissen, was sie erwartet. Das war's.

Statt immer neue Exposees und Briefe an Verlage etc. können wir Indies weitere Geschichten zu Papier beziehungsweise auf den Bildschirm bringen :-)