Donnerstag, 23. Mai 2013

Self-Publishing: Jedes Detail ist wichtig

Ob Leser ahnen, wie viel Arbeit am Detail in die Gestaltung eines Buchs einfließt? Vermutlich nicht - und das ist gut so. Denn der Feinschliff soll ja gerade bewirken, dass die Leser sich ganz auf den Inhalt konzentrieren können, ohne sich über Dinge zu ärgern, die den Genuss schmälern.

Ich verfasse zurzeit, wie schon berichtet, einen neuen Schreibratgeber mit dem Titel Über Schwieriges einfach schreiben - An Beispiel lernen. Logischerweise enthält das Buch also viele Beispielsätze. Die ich vom übrigen Text absetzen möchte. Ich habe sie zunächst kursiv geschrieben. Wie in diesem Blogpost. In einem solchen Beitrag ist das mach- und lesbar, denke ich.

Wenn sich die Kursivierungen jedoch häufen und über viele Zeilen hinziehen, wie in einem Buch mit jeder Menge Beispielsätzen, wird das Lesen anstrengend. Das möchte ich vermeiden, denn: für die Käufer meiner Bücher nur das Beste.

Im Blog kennzeichne ich andere Textformen manchmal durch eine andere Farbe, s. hier. Bei PC-Bildschirmen ist das kein Problem. Mein Ratgeber soll jedoch als Kindle-EBook erscheinen. Teurere Geräte, iPads usw. können Farben darstellen. Aber der einfachste Kindle kann das nicht. Ich habe also heute Morgen herumgespielt, Farben ausprobiert und die Texte ins Kindle(mobi)-Format konvertiert und auf meinem einfachen Kindle und meinem iPod Probe gelesen.

Das Resultat: Dunkelblau setzt sich in der Graustufung des Kindles nicht genug ab, Himmelblau und Hellgrau unterscheiden sich gut vom schwarzen Text. Ich fand das Lesen jedoch recht anstrengend. Entschieden habe ich mich für ein dunkleres Grau, das sich auf beiden Geräten gut von Schwarz unterscheidet, aber (fast?) ebenso gut lesbar ist. Problem gelöst. Hoffe ich. Bin gespannt, wie die Leser das sehen. 

Das Gute an E-Books: Zur Not kann ich schnell nachbessern, wenn es Klagen gibt und/oder jemand eine bessere Idee hat.