Mittwoch, 27. März 2013

Wissenschaftler, verzichtet auf Jargon!

In einem Artikel über den Mathematiker, Statistiker und, ja, Zauberkünstler Persi Diaconis fand ich folgende Passage:
Diaconis is also a matchmaker, bridging different academic fields. ... In March he brought [chemistry Professor] Andersen and [mathematics Professor] Yau together for lunch. Sure enough, chatting face-to-face about their research for the first time, the two discovered they were working on overlapping problems. But mathematicians and chemists use different terms to describe the same concept, which makes cross-disciplinary conversations difficult.
Die Hervorhebung stammt von mir. Wer also fachspezifische Begriffe verwendet, erschwert die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Bereichen. Andersen und Yau hatten Glück, weil Diaconis die Gemeinsamkeiten in ihren Arbeiten erkannte. Das liegt vermutlich daran, dass er, vielleicht aufgrund seines ungewöhnlichen Lebensweges und seiner ungewöhnlichen Interessen, besonders aufgeschlossen und neugierig ist.

Die Botschaft lautet jedenfalls: Sich möglichst klar und ohne Fachjargon auszudrücken - schriftlich und mündlich - erleichter die interdisziplinäre Zusammenarbeit oder erlaubt vielleicht sogar, dass es überhaupt dazu kommen kann.

Einen weiteren Beleg dafür finden Sie in einem früheren Post: Wissenschaftler, verzichtet auf Fachchinesisch!