Samstag, 13. Oktober 2012

Tweets als Ultrakurzgeschichten

Als Ergänzung zu meiner Reihe Kurzgeschichten schreiben und speziell zum Post Flash Fiction und Co. hier ein Link zu einem Guardian-Artikel Twitter fiction: 21 authors try their hand at 140-character novels.

Ich finde es interessant, wie unterschiedlich die Schriftsteller die Aufgabe gelöst haben. Als Krimiautorin gefällt mir die Geschichte von Ian Rankin am besten. Was auffällt, ist, dass anders als in Romanen, Kurzgeschichten etc. üblicherweise, der Leser direkt angesprochen wird, auch in einigen der anderen Storys.

Direkte Rede dagegen ist relativ selten, wohl weil sie relativ viele Zeichen verbraucht. Unter diesem Aspekt gefällt mir der Tweet von Jeffrey Archer am besten. Er hat, finde ich, am meisten aus der Dialogform herausgeholt.

Mein Fazit: Solche Geschichten können keine Kunstwerke sein. Aber das Spielen mit dieser Form ist eine schöne Möglichkeit, die Kreativitätsmuskeln zu trainieren.

Aus meiner Reihe von Blogposts zum Thema Kurzgeschichten schreiben ist übrigens ein Büchlein entstanden: