Donnerstag, 21. Juni 2012

Wissenschaftler, verzichtet auf Fachchinesisch!

Ich liebe die so genannten TED Talks. Man lernt immer etwas Neues, wenn man sich diese Vorträge anhört, und oft etwas Unerwartetes. 

Tal Golesworthys Vortrag How I repaired my own heart ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Hier die Kurzinfo dazu:
Tal Golesworthy is a boiler engineer -- he knows piping and plumbing. When he needed surgery to repair a life-threatening problem with his aorta, he mixed his engineering skills with his doctors' medical knowledge to design a better repair job.
Was mich als Schreibcoach aufhorchen ließ, war die Aufzählung der Hindernisse, die das Team aus Ingenieuren und Medizinern überwinden musste, um diese neue Methode zu entwickeln.

Als Erstes (!) nannte Golesworthy "Jargon", also die Verwendung von Fachwörtern der jeweiligen Disziplin.
Taking the jargon out was very important to ensure that everyone in the team understood exactly what was meant when a particular phrase was used.
Und dann noch einmal:
Jargon is a huge problem when you're trying to work across disciplines, because in an engineering world, we all understand CAD and R.P. -- not in the medical world.
Wir lernen: Wissenschaftler, die sich klar ausdrücken können und weitgehend auf Fachbegriffe verzichten, haben es leichter, wenn sie interdisziplinär arbeiten wollen.

Warum es wichtig ist, sich mit Kollegen aus ganz anderen Fächern auszutauschen, und wohin das führen kann, das zeigt das Beispiel von Tal Golesworthy und seiner Erfindung, mit der sich eine "ausgebeulte" Aorta stabilisieren lässt, besonders eindrucksvoll.

Wie man sich gut und verständlich ausdrückt, erfahren Sie zum Beispiel in meinen beiden Büchern, die Sie sowohl als gedruckte als auch als E-Book-Ausgabe kaufen können:





Sowie als E-Book auch bei Kobo, iTunes/Apple und für den Tolino.