Mittwoch, 25. April 2012

Autorendasein 2012: eine schöne neue Welt ohne Türsteher

Drüben bei Google+ habe ich in zwei Posts Autoren zitiert, die ganz begeistert sind von den neuen Möglichkeiten des Selbst-Veröffentlichens. Gerade bei den Älteren, Erfahreneren unter ihnen ist eine immense Erleichterung und Befreiung spürbar.
Wer mehr wissen will, folge diesen Links
zum Post The gatekeepers are gone
und zum Post The gatekeepers are gone, die Zweite.

Diesen Trend belegt auch ein aktueller Artikel in der englischen Daily Mail  über den ebenfalls nicht mehr ganz jungen, sehr erfolgreichen Kinderbuchautor GP Taylor: 'I can make three-times as much money selling my own work': Children's author GP Taylor on why he's decided to self-publish. Anders als die Überschrift vermuten lässt, geht es auch ihm beim Selbst-Veröffentlichen nicht nur ums Geld (was aber auch nicht verwerflich wäre). Er sagt vielmehr laut Daily Mail: "Self-publishing is quite satisfying as you can really choose what to write and are not held back by the whims of your editors."

Das "schöne neue Welt" in der Überschrift meine ich also ganz unironisch und nicht im Huxleyschen Sinn. Oder ist das, weil im Gegensatz zu Huxley, gerade doch ironisch???