Mittwoch, 23. März 2011

Selbst veröffentlichte E-Books: genau das Richtige für Krimileser und Krimiautoren

Barry Eisler, J.A. Konrath, Lee Goldberg, C.J. Lyons - und ich, wenn ich so sagen darf ;-) Wir haben zweierlei gemeinsam: Wir schreiben Krimis und wir haben Bücher selbst veröffentlicht, und zwar in erster Linie (aber nicht nur) als E-Books für Kindle.

Woran liegt das? Vielleicht ist es mir nur deshalb aufgefallen, weil ich Krimis am liebsten lese und weil ich Krimis schreibe. Ich glaube aber auch, dass Krimis und Genre-Literatur ganz allgemein sich besonders für diese Art des Veröffentlichens eignen.

Denn Krimi/Genre-Leser:
lesen viel,

können es kaum erwarten, bis das nächste Buch ihrer Lieblingsautorin, ihres Lieblingsautors erscheint (das kann bei etablierten Verlagen dauern, selbst wenn das Buch längst geschrieben ist),

möchten, wenn sie einen neuen Autor, eine neue Autorin entdeckt haben, der/die ihnen gefällt, am liebsten sofort alle Bücher kaufen und lesen (inklusive der Backlist), was bei "Verlags"Büchern oft nicht möglich ist,

hätten den Nachschub am liebsten sofort (und nicht erst einen Tag oder gar mehrere später),

geben nicht so viel auf Kritikermeinungen und Bestsellerlisten (höchstens als Inspiration), sondern mehr auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten und anderen Fans des Genres (etwa Amazons "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch ..."),

und sie probieren auch manchmal auf Verdacht eine neue Autorin/einen neuen Autor aus, und wenn ihnen gefällt, was sie lesen, s. 2., 3. und 4.
Woher ich so viel über das Leseverhalten von Krimifans weiß? Ich schließe von mir auf andere bzw. von anderen Krimilesern, die ich kenne, auf die Allgemeinheit.

Mit E-Books kann man sofort, und oft günstiger, alle Bücher eines Autors/einer Autorin kaufen (gut, der letzte Punkt ist noch Zukunftsmusik, aber das Wort vergriffen wird, das prophezeie ich, im Zusammenhang mit Büchern bald aussterben). Und man kann eine ganze Bibliothek mit sich herumschleppen, die nicht mehr wiegt als ein Lesegerät oder ein Smartphone oder, in meinem Fall, ein iPod. (Nie wieder Langeweile im Zug oder in der Warteschlange bei der Post!) Sie sollten sehen, wie diese Krimileserin bei dem Gedanken strahlt ;-)

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