Montag, 22. Juni 2009

Fürsprache für Füllwörter

Der zweifache Kisch-Preis-Träger Christoph Scheuring bricht in einem Interview eine Lanze für die häufig - und auch von mir - geschmähten Füllwörter.
Ein Füllwort kann dem Satz seine Schärfe nehmen, es kann ihm die richtige Melodie und den gewollten Rhythmus geben, es kann dafür sorgen, dass der Text im Fluss bleibt und nicht ins Stocken kommt und sich der Leser in ihm wohl fühlt. Für mich gibt es viele gute Gründe für den planvollen Gebrauch eines Füllworts.
Tja, wie heißt es so schön? Keine Regel ohne Ausnahme. Oder auch: Man muss Regeln beherrschen, ehe man sie - planvoll - bricht. ;-)

Gefunden habe ich das Interview auf der nicht nur für Journalisten interessanten Website des Reporter-Forums.