Sonntag, 11. Januar 2009

Englisch schreiben: zwei Buchempfehlungen

Mein Post darüber, wie man E-Mails auf Englisch beendet, ist recht beliebt. Daraus schließe ich, dass sich zumindest einige Leser dieses Blogs dafür interessieren, wie man im Englischen gut schreibt.

So viel vorweg: Die meisten Stilregeln gelten für die deutsche wie für die englische Sprache. Etwa: Passiv und Wiederholungen vermeiden, kurz ist gut (bei Wörtern, Sätzen und Absätzen).

Trotzdem möchte ich heute zwei Bücher aus der englischsprachigen Welt empfehlen. (Oder deshalb? Kann man doch auch für das Schreiben in der deutschen Sprache so einiges aus ihnen lernen.)

1. Der Klassiker ist Strunk & White "The Elements of Style". Auf ihn bin ich bereits kurz in meinem Post über E.B. White eingegangen.


Inzwischen gibt es das Büchlein auch kostenlos online.

Wer die Regeln gelernt hat und beherrscht, darf sie brechen. Für eine respektlose Sicht auf so manche Stilregel empfehle ich

2. "Spunk & Bite"

geschrieben von Arthur Plotnik. Dieses Buch gibt es noch nicht online. Aber es hat eine eigene Spunk & Bite-Website mit Writing Tips.


Beide Bücher sind allen Autoren zu empfehlen: zum Auffrischen dessen, was man eigentlich längst weiß, und zum Beleben des eigenen Schreibstils.

Hiermit endet die "englischsprachige Woche" zum Jahresanfang.

Am 13. Januar folgt der erste Post aus der neuen Rubrik "Beispiele aus dem täglichen Lesen". Und am 15. beginnt meine Reihe von Beiträgen zum Thema "Wortwiederholungen".

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