Donnerstag, 6. Juli 2017

Überschriften müssen besonders klar sein

Titel von Büchern, Artikeln und so weiter müssen wir besonders sorgfältig formulieren.

Bei einem normalen Satz hilft den Lesern der Text drum herum, der Zusammenhang, den Sinn zu verstehen. Eine Überschrift steht oft für sich allein, zum Beispiel in einem Newsletter, einem Inhaltsverzeichnis oder einer anderen Art von Ankündigung. Deshalb muss sie aus sich heraus verständlich sein.

Wie ich darauf komme? Gerade las ich in einem Newsletter
„Tagesschau“ mischt mit Turnoma-Video das Storyclash-Ranking auf 
Eines erreichte diese Überschrift: Ich wurde neugierig. Jedoch vermutlich nicht auf eine Art, die der Verfasser beabsichtigt hatte. Ich fragte mich: Was war dieses "Turnoma"? Ein Ort? Ein neues Spielzeug wie die Fidget Spinner?

Der zugehörige Artikel gab Aufschluss: Es ging um eine ältere Dame, die mit über 90 noch ausgesprochen fit ist und mit Begeisterung ... turnt. Eine "Turnoma". Wer hätte das gedacht?

In einem früheren Post habe ich bereits einmal über ein ähnliches Problem geschrieben.

Wie dort wollen wir in einem ersten Schritt, sozusagen nach Schema F, versuchen, das Problem zu lösen. Mit einem Bindestrich:
„Tagesschau“ mischt mit Turn-Oma-Video das Storyclash-Ranking auf  
Etwas besser, aber noch nicht auf Anhieb zu verstehen, finde ich. Oft ist aber ein Bindestrich durchaus nützlich. Etwa, wenn aus Programmmacher Programm-Macher wird. Oder aus Genregrenzen Genre-Grenzen.

Mein Vorschlag:
"Tagesschau“ mischt mit Video von turnender Oma das Storyclash-Ranking auf 
Manchmal kommt man nicht darum herum, ganz leicht umzuschreiben. Der Titel ist jetzt ein wenig länger. Aber Klarheit geht vor Kürze.

Sollte die Länge ein Problem sein, dann müsste man an anderer Stelle Zeichen oder Wörter sparen oder den Titel neu formulieren.

Zum Schluss einige Buchempfehlungen für alle, die ihren Schreibstil verbessern möchten:


Die Grundlagen erklärt dieses Buch (als Print- und E-Book-Ausgabe erhältlich):


Die folgenden Bücher (als E-Books erhältlich) erweitern und vertiefen das Gelernte durch viele Beispiele und Übungen:




Dieses Buch schließlich (als Print- und E-Book-Ausgabe) enthält die Inhalte der beiden vorherigen, neu zusammengestellt:



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Sonntag, 2. Juli 2017

John le Carré sagt ...

Heute nur ein kurzes Zitat, das aber sehr gut zu diesem Blog und meiner Haltung passt.

"... without clear language, there is no standard of truth."

Geschrieben hat das Why we should learn German.

Montag, 1. Mai 2017

Die Verständlichkeit wissenschaftlicher Texte nimmt immer weiter ab

Ich bereite mich im Moment darauf vor, in der nächsten Woche wieder einmal Studenten in wissenschaftlichem Schreiben zu unterrichten. Zwischen meinen Kursen sammele ich Artikel und Ähnliches, das für die Teilnehmer interessant oder hilfreich sein könnte.

Eine solche Veröffentlichung ist vor etwa einem Monat erschienen: The Readability Of Scientific Texts Is Decreasing Over Time. Der Titel hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, weil das einerseits sehr beunruhigend ist und weil mir andererseits das verständliche, leserfreundliche Schreiben so sehr am Herzen liegt (s. dieses Blog, meine Schreibratgeber und meine Kurse).

Studie über die Lesbarkeit von Wissenschaftstexten seit 1881


Es folgen enige Zitate aus dem Artikel sowie meine Gedanken dazu. Zuerst das wesentliche Ergebnis aus der Zusammenfassung:
Here, in a corpus consisting of 707 452 scientific abstracts published between 1881 and 2015 from 122 influential biomedical journals, we show that the readability of science is steadily decreasing. Further, we demonstrate that this trend is indicative of a growing usage of general scientific jargon.
Das ist ziemlich erschreckend, finde ich. Vor gut einer Woche habe ich am March for Science teilgenommen -- als Biologin (die ich ja auch bin), als Wissenschaftsjournalistin und als Mensch, der Wissenschaft wichtig und spannend findet. Doch wie wollen wir den Menschen die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung vermitteln, ja, sie vielleicht sogar dafür begeistern, wenn die Personen, die dieses Forschung betreiben, sich immer unverständlicher ausdrücken?

Ich weiß, die Studie hat nur Veröffentlichungen angeschaut und auch nur in englischsprachigen Zeitschriften. Aber ich habe den starken Verdacht, dass sich diese Erkenntnisse verallgemeinern lassen. Schließlich spreche ich in meinem anderen Beruf (als Journalistin) immer wieder auch mit deutschen Wissenschaftlern und lese ihre Bücher und so weiter.

So sind die Autoren der Studie vorgegangen:
To investigate trends in scientific readability over time, we downloaded 707 452 article abstracts from PubMed, from 122 high-impact journals selected from twelve biomedical fields of research (Fig. 1A-C). This journal list included, among others, Nature, Science, NEJM, Lancet, PNAS and JAMA … and ranged from 1881 to 2015. We quantified the reading level of each abstract using two established measures of readability: the Flesch Reading Ease (FRE (1, 2)) and the New Dale-Chall Readability Formula (NDC, (3)). The FRE is proportional to the number of syllables per word and the number of words in each sentence. The NDC is proportional to the number of words in each sentence and the percentage of ‘difficult words’. Difficult words are defined as those words which do not belong to a predefined list of common words.
Es handelte sich also um Texte aus der biomedizinischen Forschung -- einem Gebiet, mit dem ich mich oft als Dozentin befasse. Gemessen wurde die Lesbarkeit a) mit einer Variante des Flesch-Wertes, der Wort- und Satzlänge berücksichtigt, und b) mit einer Formel, die auf der Länge und der Schwierigkeit der Wörter basiert. Natürlich bestimmen noch andere Faktoren, die Verständlichkeit eines Texts, aber diese Werte liefern gut Anhaltspunkte.

Schwierige Wörter zerstören die Lesbarkeit


Hier das wichtigste Ergebnis:
The average number of syllables in each word (FRE component ) and the percentage of difficult words (NDC component) showed pronounced increases over years (Fig. 1I,J). Sentence length (FRE and NDC component) showed a steady increase with year after 1960 ...
Der Text deutet es schon an und wenn man sich die Abbildungen dazu anschaut, wird es noch deutlicher: Das, was die Veröffentlichungen zunehmend schwer lesbar macht, sind in erster Linie lange, schwierige Wörter, oder genauer: der Jargon, das Fachchinesisch. Darauf bezieht sich das Bildchen zu Beginn dieses Posts: Schwierige Begriffe sind zerstörerisch. Mit weiteren Tests zeigten die Forscher, dass wissenschaftler Jargon tatsächlich (zum Teil) für das Abnehmen der Lesbarkeit verantwortlich war.

Sind vielleicht nur die Abstracts der Artikel, also die Zusammenfassungen, so unverständlich? Nein, denn
To verify that the readability of abstracts was representative of the readability of the entire articles, we downloaded full text articles from six additional independent journals from which all articles were available from the PubMed Central Open Access Subset (Fig. 2A). Although, as has previously been reported (13), abstracts are less readable than the full articles, there was a strong positive relationship between readability of the abstracts and the full texts
Zwischen der Verständlicheit von Abstracts und Hauptartikeln gab es also einen klaren Zusammenhang.

Zusammenfassungen sollten besonders verständlich sein


Was mich aber besonders erschreckt hat, war, dass Abstracts anscheinend laut einer anderen Untersuchung weniger lesbar sind als die gesamten Artikel. Dabei sollte es umgekehrt sein. Die meisten Menschen lesen zuerst diese Zusammenfassungen und viele lassen es dabei bewenden. Die Zusammenfassung ist auch der Teil, an den sich Fachfremde, seien es Wissenschaftler anderer Disziplinen, seien es Laien wie Journalisten und andere, am ehesten herantrauen. Das heißt, hier sollten die Verfasser sich besonders große Mühe geben, leserfreundlich zu schreiben.

Das ganze Ausmaß des Problems macht das folgende Zitat deutlich, das sich auf die Flesch-Werte bezieht:
A FRE score of 100 is designed to reflect the reading level of a 10-11 year old. A score between 0 and 30 is considered understandable by college graduates (1, 2). In 1960, 16.3% of the texts in our corpus had a FRE below 0. In 2015, this number had risen to 26.5%. In other words, more than a quarter of scientific abstracts now have a readability considered beyond college graduate level English
Das Englisch, also der Schreibstil, von mehr als einem Viertel der Abstracts war 2015 so schwierig, dass es jemanden mit einem College-Abschluss überfordern würde. Und das, obwohl (s. o.) eine solche Zusammefassung nicht nur für die nächsten Fachkollegen gedacht ist. Abgesehen davon, dass es auch für Experten angenehmer ist, wenn etwas leserfreundlich verfasst ist. Das bestätigt diese Passage:
Lower readability is also a problem for specialists (22, 23, 24). This was explicitly shown by Hartley (22) who demonstrated that rewriting scientific abstracts, to improve their readability, increased academics’ ability to comprehend them.
Aha! Sogar Akademiker verstehen schwierige Sachverhalte besser, wenn man sie lesbarer präsentiert.

Tja, ich sehe, meine Kurse und meine Bücher sind noch längst nicht überflüssig. Ich bleibe dran ;-) 

Angaben zu der Veröffentlichung:
The Readability Of Scientific Texts Is Decreasing Over Time
Pontus Plaven-Sigray, Granville James Matheson, Björn Christian Schiffler, William Hedley Thompson


Zum Schluss einige Buchempfehlungen für alle, die ihren Schreibstil verbessern möchten:

 





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Dienstag, 28. Februar 2017

Ganz einfach besser schreiben – Frage an die Leser: Wie soll es weitergehen?


Insgesamt 100 Mini-Lektionen für einen besseren Schreibstil habe ich im Laufe der Zeit hier im Blog gepostet.

Wer mehr darüber wissen möchte, lese diese beiden Posts:
- Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (1)
- Ganz einfach besser schreiben – Meine Mini-Lektionen für Schüler und andere.

Am 17. Februar habe ich den letzten Post der Reihe veröffentlicht. Ich denke, volle 100 Mini-Lektionen sind ein guter Zeitpunkt, um aufzuhören und um über Neues nachzudenken.

Dazu habe ich zwei Fragen an Sie/euch:

1. Was soll ich aus diesen 100 Mini-Lektionen machen? 


Für Menschen, die sie im Nachhinein (noch einmal) durcharbeiten möchten, ist es vermutlich etwas mühsam, sich die einzelnen Posts zusammenzusuchen, auch wenn man sie alle in einer Rubrik findet. Außerdem habe ich sie bei Google+ in einer Sammlung gebündelt. Das ist die kostenlose Lösung, die  jetzt schon allen zur Verfügung steht.

Ich könnte die Mini-Lektionen aber auch noch einmal in anderer Form aufbereiten. Denkbar ist einiges:
  • als Übungskarten (Da müsste ich noch herausfinden, wie/wo man so etwas drucken lässt usw.),
  • als E-Book (Wie wären dann die Seiten am besten aufgebaut, so dass man vielleicht erst nur die problematischen Sätze präsentiert bekommt und selbst eine Lösung finden muss?),
  • als gedrucktes Buch (s. E-Book),
  • etwas anderes? 
Bevor ich über eine dieser Möglichkeiten intensiver nachdenke, Erkundigungen (z. B. über Druckmöglichkeiten) einhole und mich an die Arbeit mache wenn überhaupt, wüsste ich gerne, was Sie/ihr, die Leser und potentiellen Käufer, sich wünschen/euch wünscht.

2. Wie soll es weitergehen?


Ich kann natürlich einfach, wie ich es schon zuvor getan habe, hin und wieder etwas zum Thema Schreibhandwerk posten, das mir interessant oder wichtig erscheint.

Mir hat aber die Form einer Reihe von Posts in einem festen Format gut gefallen, so dass ich darüber nachgedacht habe, was als Nächstes kommen könnte.

Das Bearbeiten einzelner Sätze habe ich nun ausgereizt, glaube ich. Es gibt nur eine bestimmte Anzahl von Problemen, die man anhand eines Satzes durchspielen kann. Danach wiederholt es sich. Was zu Übungszwecken nicht schlecht ist. Aber irgendwann wird es langweilig für die Leser und für mich.

Die nächstgrößere Texteinheit wäre ein Absatz oder, allgemeiner, eine Passage aus mehreren Sätzen. Das würde mich durchaus reizen, doch dafür benötige ich Beispiele, die ich überarbeiten kann.

Einzelne Sätze habe ich beim Lesen und Radiohören hier und da gefunden und dann leicht verändert, so dass man sie im Internet nicht zu einfach finden kann. Es geht mir ja nicht darum, jemanden bloßzustellen, und in den Texten von uns allen gibt es Wörter, Sätze oder größere Einheiten, die sich verbessern ließen.

Das bringt mich zu meiner Idee: Ich könnte eine neue Reihe von Ganz einfach besser schreiben starten, in der ich kurze (etwa drei bis fünf Zeilen) Textpassagen überarbeite, die Leser mir schicken.

Wer also das Gefühl hat, ein Absatz im eigenen Text ist schwer lesbar, jedoch nicht weiß, was man ändern könnte, hätte dann die Gelegenheit, mir die betreffende Passage zu mailen. Damit würden Sie/würdest du dich natürlich gleichzeitig einverstanden erklären, dass ich das alles hier im Blog posten darf. Auf Wunsch gerne ohne die Namen der Betreffenden zu nennen.

Außerdem bräuchte ich etwas Vorlauf, denn ich müsste das Ganze irgendwie in meine übrige Arbeitszeit einbauen. Vielleicht ein oder zwei Wochen? Darüber werde ich nachdenken, falls es prinzipiell ein Interesse gibt.

Denn vielleicht besteht gar kein Bedarf an einem solchen Angebot oder jemand hat einen anderen, besseren Vorschlag?

Ich dachte, ich frage einfach mal die "Zielgruppe", bevor ich weitermache ;-)

Ideen zu beiden Fragen nehme ich gerne entgegen, z. B. in den Kommentaren bei Facebook oder Google+ oder per E-Mail an schreibhandwerk [[at]] gmail.com.

Möchten Sie mehr darüber lernen, wie Sie auf einfache Weise Ihren Schreibstil verbessern können? 

Dann empfehle ich meine Schreibratgeber






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Mittwoch, 22. Februar 2017

Satzlänge: Was Gary Provost rät

Nicht immer ist die Zeit, die man mit Sozialen Medien verbringt, verschwendet. Gestern entdeckte ich via Twitter etwas, das Gary Provost zum Thema Satzlänge geschrieben hat.

Was mir so gut gefällt, ist: Provost hat seinen Rat spielerisch und anschaulich formuliert. Man lächelt und hat gleichzeitig etwas gelernt.
This sentence has five words. Here are five more words. Five-word sentences are fine. But several together become monotonous. Listen to what is happening. The writing is getting boring. The sound of it drones. It's like a stuck record. The ear demands some variety. Now listen. I vary the sentence length, and I create music. Music. The writing sings. It has a pleasant rhythm, a lilt, a harmony. I use short sentences. And I use sentences of medium length. And sometimes when I am certain the reader is rested, I will engage him with a sentence of considerable length, a sentence that burns with energy and builds with all the impetus of a crescendo, the roll of the drums, the crash of the cymbals--sounds that say listen to this, it is important.
Merke: Geschriebenes hat – wie Musik – einen Rhythmus und eine Melodie. Es ist an uns, unsere Texte zum Singen zu bringen. Denn das Ohr liest mit.

Was auch beachtenswert ist: Provosts letzter Satz ist zwar sehr lang, aber linear aufgebaut. Eines folgt aus dem anderen. Das macht ihn immer noch recht leicht lesbar. Das, was Lesern die größten Probleme bereitet, sind Verschachtelungen. In Provosts Satz findet sich nur zu Anfang eine kleine Verschachtelung, die den Gedanken für einen Moment unterbricht:
And sometimes when I am certain the reader is rested, I will ...
Ich persönlich habe noch etwas anderes gelernt. Auf der Website des leider verstorbenen Provost entdeckte ich das Cover seines Buchs 100 Ways to Improve Your Writing: Proven Professional Techniques for Writing with Style and Power. Dieses Cover kam mir sehr bekannt vor. Und tatsächlich: Ich fand in einem Stapel von Schreibratgebern ein schon etwas vergilbtes Exemplar dieses Buchs, das ich offenbar auch schon durchgearbeitet hatte. Vielleicht sollte ich wieder einmal hineinschauen :-)

Und damit wären wir bei meinem Buchtipp für heute:


PS: Wie Amazon mir beim Anklicken des Links verriet, habe ich das Buch schon 2007 gekauft. Nach so langer Zeit kann es schon mal passieren, dass man etwas vergisst ;-)

Freitag, 17. Februar 2017

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (100)


Los geht's:

Der Satz
Es wird darum gebeten, die Formulare vollständig auszufüllen.
Das Problem

Passiv.
Es wird darum gebeten, die Formulare vollständig auszufüllen.
Die Lösung
Wir bitten Sie, die Formulare vollständig auszufüllen.
(Besser) Bitte füllen Sie die Formulare vollständig aus.


Die 100 sind voll! 100 Mini-Lektionen für zwischendurch! Wenn das kein Grund zum Feiern ist :-)

Und ein guter Moment, diese Reihe zu beenden, finde ich.

Was kommt danach? Darüber werde ich mir in einem eigenen Post Gedanken machen -- und dabei gerne Ihre Anregungen berücksichtigen.

Weitere Informationen zu dieser Reihe enthalten diese Posts:
- Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (1)
- Ganz einfach besser schreiben – Meine Mini-Lektionen für Schüler und andere.

Möchten Sie mehr darüber lernen, wie Sie auf einfache Weise Ihren Schreibstil verbessern können? 

Dann empfehle ich meine Schreibratgeber






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Foto von Feuerwerk: via https://visualhunt.com

Dienstag, 14. Februar 2017

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (99)


Los geht's:

Der Satz
Durch diese Maßnahmen wird sich eine erhöhte Erfolgswahrscheinlichkeit erhofft.
Das Problem
Passiv.
Durch diese Maßnahmen wird sich eine erhöhte Erfolgswahrscheinlichkeit erhofft.
Die Lösung
Durch diese Maßnahmen erhofft man sich eine erhöhte Erfolgswahrscheinlichkeit. (Besser) Diese Maßnahmen sollen die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen.

Weitere Informationen zu dieser Reihe enthalten diese Posts:
- Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (1)
- Ganz einfach besser schreiben – Meine Mini-Lektionen für Schüler und andere.

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