Mittwoch, 22. Februar 2012

E-Mails auf Englisch schreiben: Wie spricht man RedakteurInnen an?

Einer der Knackpunkte, offenbar auch für Muttersprachler, ist die Frage der Anrede in E-Mails. Wie formell sollte, wie zwanglos darf sie sein? Etwa, was benutzt man am besten: den Vornamen des/der Betreffenden oder den Nachnamen plus Mr. oder Ms.?

Genau damit beschäftigt sich ein Post des Renegade Writer-Blogs: Editors Reply: Do You Prefer to Be Addressed By First Name or Mr./Ms.?

Hier das Fazit (im Hinblick auf die amerikanische Medienwelt) verbunden mit einem guten Rat:
So the consensus is that most editors (at least from my small sample) prefer to be addressed by their first name, but even if they don’t, they won’t trash your query if you do so. And if you can’t figure out an editor’s gender, don’t guess…either look up the editor on Google, use the editor’s first name, or use the editor’s first and last name.
Tipp für freiberufliche Journalisten: Das Renegade Writer-Blog ist immer mal wieder einen Besuch wert.

Und wer mehr über das E-Mail-Schreiben auf Englisch lernen möchte, der sollte in der betreffenden Rubrik dieses Blogs blättern. Das ist Ihnen zu mühsam? Dann kaufen Sie doch dieses EBüchlein, das aus den Blogposts hervorgegangen ist:


Sonntag, 12. Februar 2012

So schreibt man einen Thriller

Genauer: So schreibe ich einen Thriller. In meinem Krimiblog erkläre ich, wie ich meinen zweiten Thriller schreibe:

Aus der Werkstatt einer Autorin: Cori Stein-Thriller, der 2.

Den ersten Thriller der Reihe gibt's bei Amazon:


Dienstag, 3. Januar 2012

Kurzgeschichten schreiben - Tipps und Anregungen

Irgendwann Ende 2009 fiel mir auf, dass der Post So schreibt man (k)eine gute Kurzgeschichte hier im Blog sehr oft angeklickt wurde. Meist nach Suchen in Google mit Wörtern wie „Kurzgeschichten schreiben“. Der Bedarf an Informationen war offenbar groß. Ich verweise in dem betreffenden Post auf einen Beitrag von J.A. Konrath mit dem Titel How Not To Write A Story. Nun ist es nicht so schrecklich erhellend zu erfahren, wie etwas nicht geht. Deshalb habe ich irgendwann beschlossen, eine Reihe von Blogposts darüber zu veröffentlichen, wie man denn nun tatsächlich Kurzgeschichten schreibt.

Diese Beiträge habe ich jetzt in überarbeiteter und erweiterter Form in einem EBook versammelt mit dem Titel Kurzgeschichten schreiben - Tipps und Anregungen. Ganz ähnlich wie beim ersten Buch dieser Reihe, E-Mails auf Englisch schreiben, das ebenfalls aus Blogposts hervorgegangen ist.

Das Büchlein richtet sich vor allem an Anfänger und enthält keine langen Abhandlungen, sondern, wie der Titel besagt, Tipps und Anregungen. Kurz: Erkenntnisse, die ich im Laufe der Jahre beim Schreiben und Lesen gewonnen habe. Da ich Krimis schreibe, bezieht sich einiges, was ich zu sagen habe, naturgemäß auf dieses Genre. Und weil ich häufig Werke von und Interviews mit englischen und amerikanischen Autorinnen und Autoren lese, stammen viele Zitate und Quellen aus diesem Sprachbereich.

Kurz: Dieses EBooklet ist ein sehr persönlicher Ratgeber und für die, die bei den Übungen mitmachen, ein Mini-Workshop. Wo es passt, zitiere ich aus meinen eigenen Kurzkrimis, von denen ich zwei als Anschauungsmaterial in den Anhang aufgenommen habe.

Das Buch hat einen Umfang von ca. 8500 Wörter beziehungsweise 55000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Alle, denen es zu mühsam ist, hier im Blog die einzelnen Posts durchzulesen, haben jetzt eine preisgünstige Alternative.

Sie haben kein Kindle-Gerät? Macht nichts. Es gibt kostenlose Kindle Lese-Apps für PC, iPad, iPhone und iPod touch (benutze ich), Android und Mac.

Sie haben einen anderen Reader, der epub-Dateien benötigt? Vielleicht finden Sie hier eine Lösung: Meine EBooks: Für alle Lesegeräte, weil DRM-frei.


Hier als weitere Info das Inhaltsverzeichnis (die Seitenzahlen sind, da es sich ja um ein EBook mit verstellbarer Schriftgröße handelt, fiktive Angaben, die Amazon erzeugt):

1. Wie alles begann 2
2. Warum ich Kurzgeschichten schreibe 3
3. Was macht eine Kurzgeschichte aus? 4
4. Der Anfang 6
5. Die Mitte 7
6. Der Schluss 8
7. Dinge, die ich in meinen Kurzkrimis ausprobiert habe 9
8. Exkurs: (Von) Frauen bevorzugt? 10
9. Die Kurzgeschichte ist fertig, was nun? 10
10. Flash Fiction und Co. 12
11. (Keine) Schreibübungen 13
12. Kostenlose Kurzgeschichten im Internet 13
Anhang 1: Zwei Kurzgeschichten 15
Stalker 15
Auf den Hund gekommen 17
Anhang 2: Noch mehr Links 23
Die Autorin 23
Impressum 24

Und wenn Sie auf direktem Weg die Amazon-Leseprobe (Blick ins Buch!) ansteuern möchten, klicken Sie bitte hier.

Montag, 12. Dezember 2011

Gut schreiben kann ganz einfach sein

Gerade habe ich zu meiner Freude eine Pressemitteilung zu meinem Ratgeber Der Schreibcoach im Internet entdeckt, und zwar nicht nur beim C. H. Beck Verlag, sondern auch auf einer Reihe anderer Websites.

Hier der vollständige Text, der eine ganze Reihe von Schreibtipps enthält:

Gut schreiben kann ganz einfach sein

München, 21. November 2011 - Vielen Menschen graust es bei dem Gedanken, einen Bericht, ein Protokoll oder auch nur einen Brief an den Vermieter zu verfassen. Schreiblaien haben außerdem häufig Probleme, schwierige Sachverhalte verständlich zu formulieren. „Dabei ist es heutzutage im Beruf wichtiger denn je, sich klar und treffend ausdrücken zu können“, sagt Ingrid Glomp, Autorin des neuen Beck-kompakt Ratgebers „Der Schreibcoach“ (Verlag C.H.Beck). Gerade im Computerzeitalter kommt kaum jemand darum herum, sich zumindest hin und wieder in irgendeiner Form schriftlich zu äußern.

„Zum Glück ist es aber gar nicht so schwer, gute Texte zu verfassen“, beruhigt Ingrid Glomp. Vorausgesetzt, man kennt die wichtigsten Stolperfallen und weiß, wie man sie vermeidet. „Zu den Problemen, die mir in der Praxis am häufigsten begegnen, gehören ellenlange Sätze, die auch noch mit Substantiven, also Hauptwörtern, vollgestopft sind“, erklärt die erfahrene Journalistin und Schreibtrainerin, die ihr Wissen auch in Workshops zum Beispiel an Wissenschaftler weitergibt.

Für Menschen, die dazu neigen, verschachtelte Sätze im XXL-Format zu produzieren, hat Ingrid Glomp diesen Sofort-Tipp: „Formulieren Sie schwierige Passagen im Kopf und nicht auf dem Papier oder am PC. Dann werden die Sätze automatisch übersichtlich und lesbar.“ Lässt sich eine längere Konstruktion doch einmal nicht vermeiden, dann gilt die Regel: Nebensätze aneinanderreihen wie Perlen auf einer Kette und nicht ineinanderschachteln wie eine russische Puppe.

Schwer verdaulich sind auch Sätze, in denen sich abstrakte Substantive häufen, erklärt die Schreibexpertin und nennt ein Beispiel: „Die Entscheidung des Bauherrn zur Umsetzung der Vorgaben zur Kosteneinsparung aus dem Lenkungskreis führte zur Verringerung der Ausgaben.“ Augenzwinkernd fügt sie hinzu: „Bei solchen Sätzen bekomme ich glasige Augen und ich bin sicher nicht die Einzige, der das so geht.“ Eine Faustregel lautet daher: Je mehr Verben (Tätigkeitswörter), desto besser, denn sie erhöhen die Lesbarkeit.

Ganz besonders wichtig sind diese Regeln für den Anfang eines Textes. „Den sollten Sie besonders einfach und interessant gestalten, um Lesern den Einstieg zu erleichtern und sie nicht schon zu Beginn abzuschrecken“, empfiehlt Ingrid Glomp. „Wenn man sich mit dem Schluss ebenfalls besonders viel Mühe gibt“, so ihr Rat, „hinterlässt das Geschriebene einen vorteilhaften Eindruck.“ Die Schreibdozentin weiß aus Erfahrung: „Gut und verständlich zu schreiben, ist keine Frage von Talent, sondern ein Handwerk, das jeder mit etwas Hilfe lernen kann.“

Ingrid Glomp, Der Schreibcoach, Reihe Beck kompakt, Verlag C.H.Beck, 2011. ISBN 978-3-406-62585-5, Euro 6,80, www.beck-shop.de/8750806

Pressekontakt: Verlag C.H.Beck oHG
Karen Geerke
Tel. (089) 381 89-512
Fax (089) 381 89-480
E-Mail: Karen.Geerke@beck.de
Internet: www.presse.beck.de


Freitag, 9. Dezember 2011

Keine Angst vorm Schreiben: 7. Den inneren Kritiker austricksen

In meinem Post Die beiden Schreibphasen trennen habe ich den so genannten inneren Kritiker bereits erwähnt. Es ist die nörgelnde Stimme in unserem Hinterkopf, die uns den Spaß am Schreiben verdirbt mit Bemerkungen wie: "Das ist doch sowieso alles Mist", "Wenn das jemals jemand liest, blamierst du dich bis auf die Knochen" und so weiter. Kein Wunder, dass der Schreibfluss stockt oder gar nicht erst in Gang kommt.

In meinem bereits erwähnten Post habe ich vorgeschlagen, dem inneren Kritiker während des Schreibens der ersten Fassung einfach den Mund zu verbieten, denn in dieser Phase stört er besonders. Außerdem ziehen seine Argumente nicht, schließlich braucht niemand die erste Fassung eines Texts jemals zu Gesicht zu bekommen.

Die Schauspielerin und Drehbuchautorin Felicia Day hat nun über eine andere, besonders trickreiche Methode berichtet, mit der man die kritische Stimme in sich zum Schweigen bringt. Man sagt sich - und ihr (der inneren Stimme): "Ich will gar nicht schreiben, sondern nur schon einmal alles vorbereiten." Ein wenig ähnelt das der Vorgehensweise, die ich in meinem Beitrag Kleine Schritte vorgestellt habe, nämlich sich einfach so wenig vorzunehmen, dass es keine Überwindung kostet anzufangen. Felicia Days Variante gefällt mir jedoch besonders gut und ich werde sie bestimmt demnächst einmal ausprobieren. Aber lassen wir Felicia selbst erzählen:
This is how I wrote the whole Season 5 on vacation early this year, I convinced myself it was free writing, just PREPPING for writing when I got back. 82 pages later, I was almost done after I actually got home!
Alles was man also tun muss, ist einfach eine Freewriting-Session beginnen als Vorbereitung aufs eigentliche Schreiben. Jedenfalls ist es das, was wir dem inneren Kritiker sagen ;-) Denn das Schwierigste ist, mit dem Schreiben zu beginnen. Danach läuft es oft von ganz allein.

Übrigens kann ich Felicia Days Webserie The Guild, von der sie in dem Zitat spricht, wärmstens empfehlen. Man findet sie zum Beispiel bei YouTube oder als DVD:









Lesen Sie auch die übrigen Posts aus meiner Reihe
Die Schreibangst überwinden

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Geschenk für meine Leser

Heute, sozusagen zum inoffiziellen Beginn der Vorweihnachtszeit, habe ich mir etwas Besonderes für meine Leser ausgedacht. Ich habe einen Auszug aus meinem Schreibratgeber Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten online gestellt. Folgen Sie einfach dem Link zum


das zwei besonders wichtige Kapitel meines Buchs enthält sowie meine Checkliste für gute Texte.

Und wenn Sie noch ein günstiges, aber ungemein nützliches Geschenk suchen (oder mehrere): Wie wäre es mit einem meiner beiden Schreibratgeber? Geeignet für Schule (ältere Schüler), Studium und Beruf sowie für jeden, der einfach nur lernen möchte, wie man schneller stilsicher formuliert.





Sie können sich nicht entscheiden? Vielleicht helfen Ihnen diese Informationen. Oder diese Leserstimmen.

Sonntag, 20. November 2011

Wo man meinen Schreibratgeber findet ...

Meinen neuen Ratgeber Der Schreibcoach kann man in Buchhandlungen in speziellen Regalen der Beck kompakt-Reihe entdecken - wie hier am Kölner Flughafen:

Das Foto hat mir der Lektor vom C. H. Beck Verlag vor Kurzem gemailt und der Anblick lässt mein Autorinnenherz höher schlagen ;-) Hier noch ein Ausschnitt, auf dem man mein Buch und sein Umfeld besser erkennen kann:

Ein vielfältiges Angebot, in dem mein Büchlein gut aufgehoben ist, finde ich.

Falls Sie keine Buchandlung in der Nähe haben, bekommen Sie den Ratgeber natürlich auch hier:



Und wenn Sie jetzt neugierig sind: Weitere Informationen über meine beiden Schreibratgeber finden Sie in diesem Post.